Nach der zweiwöchigen Länderspielpause stand für die Jungs vom Hasenleiser wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Mit vollem Kader und top motiviert nahm sich die wieder zu Kräften gekommene Paramanov-Parade vor mit Blaulicht und Sirene den Gegner aus Sinsheim gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.

Dieser Plan ging auf, zumindest in den ersten fünf Minuten. Danach kämpften sich die Kühn und Co ins Spiel und der Name war Programm. Die PSV-Herren hingegen erarbeiteten sich vorne vor allem durch individuelle Klasse ihre Möglichkeiten, bekamen jedoch in der Verteidigung kaum die wandernden Werfer unter Kontrolle. So  konnte sich niemand bis zu Halbzeit absetzen (13:13). Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste und setzten sich, begünstigt durch den Heidelberger Chancenwucher, leicht ab. Die verletzungsbedingt ausgewechselten Förch und Dautel wurden wieder aufs Parkett geführt, um dem Spiel noch einmal den entscheidenden Schub zu verpassen (16:19, 39.Min). Durch den doppelten Dautel kam die Mannschaft wieder in Schlagdistanz, ehe dieser abermals verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste. Der Gast nutzte die folgenende kollektive Schockstarre und stellt den alten Abstand wieder her. Ein Glück hatte Rückkehrer Callies sein Trikot noch rechtzeitig wiedergefunden. Bis dahin hielten lediglich Daniel Weigels wuchtige Würfe die Ritterschaft am Leben.

In den letzten Minuten riss dann Commander Callies das Spiel an sich und nicht einmal Hofgräf konnte diesen abschließenden Sturmlauf stoppen. So stand am Ende ein verdienter, aber mit der Verletzung von Michael „Dauerbrenner“ Dautel teuer erkaufter 30:26 Sieg zu Buche. Nach kurzer Pause steht für die Knights am Sonntag den 10.11. das Gastspiel beim SC Sandhausen auf dem Plan.

Zu guter Letzt bleibt nur noch eine gute und schnelle Genesung in Richtung Michael Dautel zu wüschen.

Schlöder (TW), Höchst (TW); Winterbauer (1), Förch (8/3), Heck, Pape, Dautel (4), Callies (5), Schmitt, Bitsch, Keßler, Hambrecht (1), Weigel (7), Kuban (4)

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