Am vergangenen Sonntagnachmittag, dem 09.02.2020, ging es für die PSV-Herren gegen die Noch-Drittligavertretung der SG Nussloch und so bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten IGH mit dem Topspiel der Bundesliga des kleinen Mannes einen besonderen Leckerbissen serviert.

Verklebten sich die Knights im Hinspiel noch die Hände beim Versuch den Weg in das gegnerische Gebälk zu finden, sollten heute nur die Nussiboys im benachbarten Hallenbad baden gehen. Eigentlich würde nun eine unübertreffbare Berichterstattung folgen, die selbst Hellmuth Karasek nicht hätte kritisieren können, doch leider haben die durch Sabine verursachten apokalyptischen Zustände diesen verschwinden lassen und so musste der Praktikant nach Feierabend nochmal ran. Wir bitten die hierdurch entstandenen Zeitverzögerungen aufrichtig zu entschuldigen.

Zu Beginn startete der heiße Ritt vor Rekordkulisse etwas torarm, beide Seiten waren gewillt über die Abwehrarbeit ins Spiel zu finden. Offensiv trieben die Gäste ihre Angriff mit einer ordentlichen Portion Sabine im Rücken nach vorne, doch heute waren zum Glück die ritterlichen Verteidigungsanlagen wieder top in Schuss, sodass Defensivgeneral Marc Winterbauer ein Bewerbungsschreiben zum Verteidigungsminister abgab. Insbesondere durch individuelle Klasse waren beide Mannschaften immer wieder in der Lage sich gute Torchancen zu erarbeiten. Wurde von Gastgeberseite die noch vom Vorspiel zerbeulte Torlatte weiter misshandelt, scheiterten selbst die größten Stars an Torwartkatze Höchst. Im Gleichschritt ging es so Richtung Halbzeit und man konnte mit dem Ligaprimus mehr als mithalten, auch weil man aus dem Hinspiel gelernt hatte und Bossbombardier Buse nur sehr wenig Raum gab. Beim Stand von 11:11 wurden so die Seiten gewechselt.

„Der [Buse] ist immernoch ein Lauch“ (Zitat eines Mitspielers, der auch sonst gerne mit seinem lauten Organ beeindruckt)

Leider gingen den Heimsieben in der zweiten Halbzeit phasenweise ein bisschen die Puste aus, Nussloch im Gegensatz zur Bundesligamannschaft aber nicht die Spieler. In der logischen Konsequenz konnten sich die Gäste also absetzen und Jungs vom Hasenleiser nie mehr richtig gefährlich zurückkommen. Mit dem Endergebnis von 20:25 darf man aber durchaus zufrieden sein.

Auch weiterhin gilt für die Knights das Motto: Vor dem Topspiel, ist nach dem Topspiel. Am 23.02. geht es zum Nachbarschaftsduell nach Leimen, wo die beiden Mannschaften in dieser Saison bereits zum dritten Mal aufeinandertreffen. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Schlöder (TW), Höchst (TW); Winterbauer, Förch (8/2), Heck, Pape(1), Schmitt, Bitsch, Krambs (6), Hambrecht (1), Weigel (1), Kuban (2), Billinger (1)