Am vergangenen Samstagabend ging es für die PSV-Herren zum Auswärtsspiel in die ungeliebte Gymnasiumhalle zu Sinsheim. Für die Bitsch-Boys geht es natürlich jetzt in jedem Spiel darum sich keine Ausrutscher mehr zu leisten, um die Vizemeisterschaft sicher unter Dach und Fach zu bringen.

Dafür ist natürlich auch eine konzentrierte und souveräne Leistung gegen die unangenehm zu bespielenden Gegner aus Sinsheim, die im Hinspiel nur unter großem Kampf besiegt werden konnten.

Die erste Viertelstunde des Spiels lässt sich am besten mit den Worten „Förchi furioso“ zusammenfassen. Sicherlich nicht schneller, aber dafür häufiger als sein Schatten feuerte Lucky Luke-as auf das Tor von Ex-Profi Hofgräf. Dieser hatte wohl wegen der vielen Geldbündel keine Hand mehr frei, um nach den einschlagenden Bällen zu greifen. Bereits nach 15 Minuten ging so die „fantastic four“ (Zitat eines Mitspielers)  zweistellig.

Leider war es den Jungs vom Hasenleiser in der Defensive selten möglich die Hopp-Städter zu bändigen, so dass deren Chancenverwertung das gesamte Spiel über besser war, als die Abfallverwertung örtlicher Stadionhauptsponsoren. So gelang es der blauen Ritterschaft nicht sich entscheidend abzusetzen und man traf sich beim Stande von 17:20 zum obligatorischen Pausentee. In der zweiten Halbzeit hatten die Knights hingegen häufiger die Möglichkeit einen dickeren Winterspeck anzuhäufen, doch liesen immer wieder die entscheidende Konsequenz vermissen. Zu oft vergab man insbesondere die freien Chancen oder wie Hansi Küpper sagen würde:

„Immerhin das Außennetz getroffen“

Zumindest konnte man so viele Chancen kreieren, dass man sich letztlich souverän, insbesondere durch die Angriffsleistung über die Ziellinie retten konnte und nun mit dem 33:36 zumindest hinter die zwei Punkte einen Haken setzen darf.

Positiv ist zu erwähnen, dass es weder zu Menschrechtsverletzungen seitens der mitgereisten Fans, noch zu einem Spielabbruch kam… In Sinsheim bekanntlich nicht selbstverständlich.

Auch wenn die Angriffsleistung über weite Strecken schon stimmte, funktionierte die Abwehrarbeit phasenweiser schlechter als die in Sinsheim stehende Concord. Bis zum nächsten Spiel gegen die überraschend stark spielenden Jungs aus der Kältekammer Sandhausen, muss hier noch einmal eine Schippe draufgelegt werden, um sich die 1Brot aus Rot weiter vom Laib auf einer Baguettelänge Abstand zu halten.

Schlöder (TW), Bartsch (TW); Winterbauer (2), Förch (15/1),  Heck, Pape (2), Schmitt, Bitsch (13), Krambs (6/3), Hambrecht (2), Weigel (8), Billinger (2)