Auch am Wochenende nach Fasching und dem Derbysieg in Leimen herrscht in Heidelberg weiter Feststimmung. Auch wenn es vor dem Spiel keiner, bzw. das Schiedsrichtergespann für nicht möglich gehalten hätte, halten die Backup-Ritter die Bigpoints im Abstiegskampf im heimischen Hasenleiser.

Bereits während der Saison scheiterte man eher selten an der Spielstärke der Gegner als vielmehr an sich selbst: inkonstanter Mannschaftskader, wenig Wechselmöglichkeiten, schlechte Chancenverwertung und oftmals auch der letzte Wille. Und zumindest den hatten die Jungs vom Hasenleiser dieses Mal dank der aufbauenden Worte der beiden Herren an der Pfeife:
„Ihr kennt die Tabellensituation. Also bitte keine Verletzten.“
So begrüßten eben diese die beiden Mannschaften, wohl um das Feuer der ältesten U23 im Kreis zu entfachen, denn anders lässt sich eine solche Aussage nicht erklären.
Nach dem mittlerweile traditionellen, vierfachen Schmittschen Aluinium-Auftakt, startete die Heimmannschaft ab Minute 11 so richtig in die Partie. Beim Pausenstand von 12:12 rieb sich sicher so manch einer die Augen, starten die Jungritter doch normal immer die zweite Hälfte mit einer Aufholjagd. Doch dies war nicht nötig und somit noch genug Energie übrig das Spiel mit einer Punktlandung auf Sieg zu drehen. Acht Sekunden vor Ende netzte Youngstar Billinger (Youngstar diesmal sogar ernstgemeint) nervenstark zum 27:26 ein.
Mit diesem Sieg verlässt die Talentschmiede vom Hasenleiser den letzten Tabellenplatz und die Unparteiischen der Glaube an die guten Geister.


In den nächsten Spielen geht es für die Knappenkombo nun darum weitere Punkte zu sammeln, bevor es im Saisonfinale noch einmal um die ganz großen Punkte gegen die direkten Konkurrenten geht.


Hayer (TW); Winterbauer (2), Weigel (7), Pape (1), Schmitt (10/4), Heidel, Hämmerle (4), Honrath, Jansen, Weitzel, Billinger (3)